Träume & Traumdeutung, Start

Psychosomatik, psychosomatische Beschwerden und Traumdeutung

Psychotherapie, Traumdeutung, Träume

Ganzheitliche Psychosomatik – Krankheit und Psyche


Psychosomatische Krankheiten und Beschwerden laut Schulmedizin


Ganzheitliche Psychosomatik und Träume






Psychotherapie, Träume und Lebensberatung




 

Ganzheitliche Psychosomatik – Krankheit und Psyche


Gemäß der Philosophie der ganzheitlichen Psychosomatik ist jede Krankheit wesentlich durch die Psyche mitverursacht und daher als psychosomatisch zu bezeichnen.

Der Leser mag sich fragen, was Traumdeutung mit Psychosomatik zu tun hat, also mit der Lehre von den psychisch verursachten Krankheiten. Mit der schulmedizinischen Definition von Psychosomatik hat sie tatsächlich nichts zu tun. Es gibt aber noch ein anderes Verständnis von Psychosomatik, ein mehr ganzheitlich-esoterisches. Es beruht auf Grundlagen der Esoterik, doch da der Begriff der Esoterik zu Recht stark belastet ist, nenne ich sie statt esoterische lieber ganzheitliche Psychosomatik.
Im Rahmen dieser ganzheitlichen Auffassung von Krankheit, Gesundheit und Heilung können Träume eine hilfreiche Rolle spielen. Doch zunächst möchte ich kurz und vereinfacht diese ganzheitliche Psychosomatik erläutern.

Ganzheitlich betrachtet ist jede Krankheit wesentlich psychosomatisch verursacht, weil Körper, Seele und Geist eine untrennbare Einheit bilden. Diese drei Instanzen stehen in ständiger Wechselwirkung, wobei Seele und Geist dominant auf den Körper einwirken, so dass die Prägungen und Störungen der Geist/Seele-Einheit bzw. Psyche körperliche Krankheiten verursachen.
Krankheit und Psyche gehören unweigerlich zusammen: Jede (!) Krankheit zeigt über die Symptome also eigentlich ein Problem der Psyche, irgendeine Unbwusstheit, ein innerer Konflikt, eine verdrängte Angst oder unterdrückte Gefühle usw. Jede Krankheit ist daher psychosomatisch, nicht nur, aber wesentlich psychosomatisch bedingt. Eigentlich stünde daher der Psychosomatik ein Ehrenplatz in der Medizin zu, z.B. innerhalb der prophylaktischen Medizin und als psychosomatische Psychotherapie. In der Realität ist dem leider nicht so.

Die Krankheiten selbst, genauer gesagt deren Symptome lassen dabei Rückschlüsse auf die Art der psychischen Störung zu. Schmerzkrankheiten z.B. lassen auf einen verdrängten seelischen Schmerz schließen. Eine Funktionsstörung der Entgiftungsorgane (z.B. Leber, Niere) zeigen an, dass die innere "Entgiftung" nicht funktioniert usw. usw. Kennt man das Problem in der Psyche und damit die eigentliche Ursache, so lässt sich die Krankheit an der Wurzel packen und echte Heilung erzielen. Im Gegensatz zu der reinen Symptombekämpfung und Symptomverschiebung, die von der Schulmedizin betrieben wird. Psychosomatische Krankheiten und Beschwerden sind unter diesem ganzheitlichen Aspekt betrachtet also ein echter Universal-Schlüssel.

                 
nach oben                  




 

Psychosomatische Krankheiten und Beschwerden laut Schulmedizin


In der Schulmedizin spielt Psychosomatik nur eine kleine Außenseiter-Rolle und auch die Alternativmedizin bleibt eher halbherzig, wenn es um psychosomatische Krankheiten und Beschwerden geht.

Die Schulmedizin hat eine ganz andere Vorstellung von Psychosomatik und davon, wie psychosomatische Krankheiten und Beschwerden zu behandeln sind, als die eben beschriebene ganzheitliche Betrachtungsweise. Obwohl es unbestreitbar ist, dass der Mensch aus Körper, Seele und Geist besteht und dass eine dauerhafte Wechselbeziehung existiert, ignoriert die Medizin dies faktisch weitestgehend. Die Krankheit und damit auch der Mensch wird auf den Körper reduziert. Psychosomatik und psychosomatische Krankheiten spielen in der Medizin daher nur eine Nebenrolle.
Meist kommen Psyche und psychosomatische Beschwerden erst dann ins Spiel, wenn sich sonst nicht das Geringste finden lässt. Die Diagnose "psychosomatisch" wird dann eine Art Verzweiflungsdiagnose. Lieber noch spricht man von vegetativer Dystonie oder ähnlichen Etikettierungen, die eigentlich gar nichts aussagen. Hauptsache, Krankheit und Patient müssen nicht aus dem eigenen Macht- und Wirkensbereich entlassen werden.

Was ist die Folge dieser Missachtung von Psychosomatik und der Bedeutung der Seele bzw. Psyche ? Die weitgehend unerkannte Folge besteht darin, dass keine echte Heilung erfolgt. Stattdessen erfolgt Symptomverschiebung und Symptombekämpfung. Mit den Mitteln der normalen Medizin lassen sich Krankheiten bekämpfen und vertreiben, aber nicht heilen. Dazu müsste der Mensch, der Patient mit seinem individuellen Lebenshintergrund und eben seiner Psyche erfasst und berücksichtigt werden. Krankheit müsste als menschliches Phänomen begriffen werden, nicht als "Reparaturfall" auf rein körperlicher Ebene.
Solange psychosomatische Krankheiten nur als Verlegenheitsdiagnose betrachtet oder sogar mit "Einbildung" abgewertet werden, sind die meisten Erfolge der Medizin nur Augenwischerei.

Gesundheit und Heilung erfordern mehr als erlerntes Uni-Wissen, nämlich eine ganzheitliche Philosophie, die aus Ihrem intellektuellem Überlegenheits-Ego rauskommt und konsequent praktisch umgesetzt wird. Innerhalb und außerhalb von Psychosomatik, insbesondere in der Alternativmedizin wird zwar viel von Ganzheitlichkeit gesprochen, aber Taten und Umsetzung lassen zu wünschen übrig. Die Alternativmedizin ist in ihrer Grundeinstellung und Philosophie für psychosomatische Beschwerden zwar offener als die Schulmedizin, bleibt aber halbherzig.
Psychosomatik wäre ein sehr effektiver Schlüssel zu Heilung, das Potential, das psychosomatische Therapie besitzt, ist immens. Psychosomatische Medizin wäre darüber hinaus auch sehr kostengünstig. Aber das hilft alles nichts, solange Psychosomatik nicht genutzt und angewendet wird.

                 
nach oben                  




 

Ganzheitliche Psychosomatik und Träume


Da im Sinne der ganzheitlichen Psychosomatik die wesentliche Ursache stets in der Psyche liegt, kann Traumdeutung als Spiegel eben jener Psyche auch stets ein wertvoller Helfer sein.

Doch nun zur Verbindung zwischen Psychosomatik und Traumdeutung bzw. Träumen. Wenn Krankheit wesentlich ein Ausdruck der Psyche bzw. von Psychosomatik ist, sich also über den Körper als Bühne ausdrückt und wenn Krankheit GENERELL psychosomatisch mitbedingt ist, dann liegt der Schlüssel zu Heilung und Gesundheit bei allem, was der Psyche hilft. Wenn durch Psychosomatik, also durch die Psyche der Körper krank wird, dann wird er auf dem gleichen Weg auch wieder gesund. Die Psyche ist der Krankmacher und sie ist auch der Gesundmacher. Und Träume wiederum liefern Aufschluss über genau diese Psyche, ihre Gefühle, Triebe, Wünsche, Motivationen, Ängste usw. Träume zeigen den Zustand der Psyche und damit eben auch den wahren Verursacher von Krankheiten.

Zwei Beispiele, wie psychosomatische Beschwerden durch Träume erhellt werden.

Jemand hat jedes Jahr mehrere Erkältungen. Das ist keine schwere Krankheit, aber der Betreffende ist jedes Mal sehr besorgt wegen des Fehlens am Arbeitsplatz. Der Traum bzw. seine Psyche zeigt ihm nun, dass ein unbewusster Teil von ihm die Arbeit grundsätzlich ablehnt und sie auf diese Weise sabotiert. Dieser Persönlichkeitsanteil könnte sich z.B. im Traum als unliebsamer Arbeitskollege darstellen. Kommt der Träumende darauf, was genau und warum unbewusst abgelehnt wird und kann an seiner Arbeit etwas entsprechend ändern, so hat er die psychosomatische Ursache behoben und wird zukünftig nicht mehr krank. Darüber hinaus wird er mehr Lebensqualität und Erfüllung im Beruf haben. So kann die Kombination aus Psychosomatik und Träume funktionieren.

Eine junge Frau hat seit ihrer Kindheit Asthma bronchiale. Im Traum fühlt sie einen Mann auf sich liegen und bekommt kaum Luft. In der Traumarbeit stellt sich heraus, dass sie als Kleinkind von einem Verwandten ein Mal sexuell missbraucht wurde. Das Erlebnis war verdrängt. Der Mann hielt ihr damals den Mund zu und sie bekam kaum Luft. Mit der Bewusstmachung und Aufarbeitung dieses Erlebnisses werden ihre (psychosomatischen) Beschwerden immer besser bis das Asthma schließlich verschwunden ist.

Bitte denken Sie nicht, dass dies zufällig Beispiele sind, bei denen tatsächlich psychosomatische Beschwerden vorliegen, die Ursache also wirklich psychosomatisch ist, während das bei anderen Krankheiten sonst nicht der Fall ist. Jede Krankheit ist unvermeidlich wesentlich psychosomatisch, wenn der Körper in ständiger enger Verbindung zur Psyche steht und diese maßgeblich auf den Körper einwirkt. Es lässt sich immer die immer vorhandene psychische Ursache finden. Aufgrund der ablehnenden Einstellung zur Psychosomatik sucht die Medizin aber gar nicht erst danach, logischerweise kann sie auch nichts finden.



Das beschriebene Konzept der ganzheitlichen Psychosomatik mit ihrer eigenen Philosophie über psychosomatische Krankheiten ist unter ganzheitliche Psychosomatik nochmal ausführlich dargestellt.

Bei weiterem Interesse an Traumdeutung, Träume allgemein und der Bedeutung wichtiger Traumsymbole gehen Sie am besten zur Startseite: Traumdeutung Startseite.

Zur Unterseite über Traumberatung, psychologische Lebensberatung sollten Sie gehen, wenn Sie evtl. selbst eine Traumberatung bzw. psychologische Beratung beanspruchen wollen oder ganz allgemein mehr über die praktischen Verwendungen der Traumdeutung als unterstützende Beratung wissen möchten.

                 
nach oben


********************************************************************
                 
Copyright©2007, M. D., letzte Änderung Oktober 2008.
Psychosomatische Krankheiten und Beschwerden
Mittels Copyscape wird das Kopieren von Texten ermittelt, so dass kostenpflichtig abgemahnt werden kann.