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Träume sind Teil der Psychologie und Esoterik

Esoterik und Traumdeutung

Viele Elemente aus Psychologie und Psychotherapie


Traumarbeit, Realerlebnisse und Esoterik


Esoterik kontra Psychologie




Esoterik, TraumdeutungBuch Sexualität Liebe, Spiritualität
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zur Christusliebe" und außerdem über sexuellen Missbrauch: Sexueller Missbrauch – Buch Sexualität




 

Viele Elemente aus Psychologie und Psychotherapie


„Traumarbeit“ umfasst nicht nur die übliche Traumdeutung, also die analytische Deutung symbolischer Traumbotschaften. Sie schließt außerdem weitergehende Arbeitstechniken aus der Psychologie und Psychotherapie ein.

Wenn von Traumarbeit die Rede ist und nicht von Traumdeutung, so ist das kein Zufall, denn diese beiden Dinge sind nicht identisch. Traumarbeit ist der umfassendere Begriff, der Traumdeutung miteinschließt. Allerdings beinhaltet Traumarbeit neben dem reinen Nachdenken über die Bedeutung des Traums bestimmte Techniken zur Ermittlung der Botschaft. Die meisten dieser Techniken bringen Sie nochmal direkt mit dem Traum in Berührung und ermöglichen weiterführende Erfahrungen und Erlebnisse. Das in entspanntem Zustand durchgeführte Hineinversetzen in ein wichtiges Symbol, so als ob Sie selbst z.B. das Meer oder der schwarze Hund aus dem Traum wären, ist beispielsweise eine solche Technik. Der Dialog mit Traumpersonen wäre eine weitere Methode, die das rein denkende Analysieren der Träume sinnvoll ergänzt.

Die meisten dieser Techniken entstammen der Psychologie und Psychotherapie, einige würden aber wohl von so manchem Psychotherapeuten bereits als Esoterik bezeichnet. Egal, welches Etikett man diesen Methoden verleiht, sie sind in jedem Falle sinnvoll, da die Aktivität und Kreativität sowie das direkte Erleben stimuliert wird. Das übliche Manko bei der Traumdeutung, dass alles nur im Kopf stattfindet, wird durch Traumarbeit behoben.

                 
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Nächtliche „Realerlebnisse“ und Esoterik


Zur Traumarbeit gehört auch die Beschäftigung mit nicht-symbolischen Realerlebnissen und Phänomenen wie z.B. luzide oder prophetische Träume. Insoweit ist Traumarbeit Teil der Esoterik.

Ein bestimmter Teil der Traumarbeit rückt Träume in die Nähe der Esoterik: Ihre Auseinandersetzung mit nicht-symbolischen Realerlebnissen und Phänomenen im Traum. Die Beschäftigung mit diesen faszinierenden Möglichkeiten jenseits von Psychologie und symbolisch verschlüsselten Gefühlen ect. ist ebenfalls Teil der Traumarbeit. Sie können z.B im Traum Verstorbenen oder anderen Träumern begegnen oder auch höheren Wesen wie Engeln. Das ist deswegen so, weil jeder als Seele im Schlaf seinen Körper verlässt und in sogenannte Astraldimensionen geht. Für manche mag das seltsam und unglaubwürdig klingen, aber Astralwelten sind gültige Realitäten genau wie die irdische hier. Solche Erlebnisse sind keine Seltenheit, sondern nächtlicher Alltag, nur erinnern wir uns nicht daran. Das ist auch gut so, denn der Lebensmittelpunkt ist hier in der irdischen Realität.

Mit solchen Kontakten "drüben" bewegen wir uns sicher im Bereich der Esoterik, die Psychologie würde so etwas nicht unterschreiben, lediglich die Parapsychologie eventuell. Für andere Realerlebnisse wie luzide Träume, prophetischer Traum oder auch Reinkarnation, also ein früheres Leben im Traum erfahren, gilt das ganz ähnlich.
Das sehr enge Weltbild der Wissenschaft und Psychologie ist nicht erstrebenswert. Es ist viel empfehlenswerter, sich diesen nicht-symbolischen Erlebnissen und Möglichkeiten zu öffnen. Der Umgang damit muss aber genau bedacht sein. Esoterik hat zu Recht einen schlechten Ruf und das beruht fast immer auf solchen Umgangsfragen (kommerziell, unseriös, unreif, gefährlich). Deswegen gleich die Existenz solcher Phänomene abzustreiten ist aber genauso verkehrt. Die Tatsache, dass z.B. Hellseher und Wahrsager oft Schwindler oder wenig fähig sind, ändert nichts daran, dass Hellsehen und Präkognition existieren und möglich sind. Das kann ein prophetischer Traum sein oder anders erfolgen.

                 
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Esoterik kontra Psychologie


Naturgemäß betrachten Esoterik und Psychologie das Phänomen der Träume recht gegensätzlich. Beide sind auf ihre Weise zu einseitig und bedürften der Ergänzung durch den jeweils anderen.

Grundsätzlich sind Psychologie und Esoterik zwei durchaus unterschiedliche Dinge, jedenfalls nach gängigen Definitionen. Schließlich ist Psychologie eine anerkannte Wissenschaft über die menschlichen Verhaltensweisen. Und was ist Esoterik? Hier gilt es zu unterscheiden zwischen Kommerz und realitätsfremden Erscheinungen der New-Age-Branche einerseits und ernst zu nehmender, nach Entwicklung und Selbsterkenntnis strebender Esoterik andererseits. Allerdings ist sie im Westen in beiden Fällen nicht offiziell anerkannt, genau wie z.B. die Astrologie.


Zwei einseitige Sichtweisen

Üblicherweise fehlt Psychologen das Bewusstsein und die Aufgeschlossenheit für Dinge, die jenseits der wissenschaftlich legitimierten und angelernten Scheuklappen liegen. Das betrifft insbesondere die erwähnten realen Erlebnisse und Erfahrungen im Traum. Einige von ihnen glauben aber noch nicht mal an die psychologisch-symbolische Aussagekraft der Träume. Diese Minderheit betrachtet Träume als das zufällige Ergebnis von Entladungen der Nervenzellen im Gehirn. Ein ziemlich krampfhafter und dogmatischer Versuch, alles irgendwie materialistisch-wissenschaftlich zu erklären.

Im Bereich der Esoterik hingegen ist es genau umgekehrt, hier mangelt es meistens an Vernunft und Rationalität. Viel billiger (bzw. teurer) Kommerz, abgehobener und unseriöser Hokuspokus prägen das Landschaftsbild. Vom eigentlichen Wesen esoterischer Lebensphilosophie als ein uraltes Weisheitssystem zur geistig-seelischen Entwicklung bleibt nicht viel übrig. Die Frage des Umganges und Handhabung entscheidet in der Esoterik zwischen echter Weisheit und magischen Liebeskerzen zu 3,50 Euro das Stück. Etwas von der Rationalität und dem bodenständigen, fundierten Grundlagenwissen der Psychologie täte der Esoterik oftmals gut.

Ein überspitzt und sicher humorvoll übertriebener Vergleich, wenn es z.B. um die Untersuchung eines Reinkarnationstraumes ginge: Die Psychologie würde erst 10 Jahre Forschung und dutzende randomisierte Doppelblindstudien im Schlaflabor anstrengen, um dann trotz objektiver Beweise doch zum Ergebnis einer nur unbedeutenden vergangenheitsbezogenen Phantasie zu kommen. Denn die Interpretation von Fakten bleibt eine recht menschlich-subjektive Angelegenheit. Gefangen in ihren engen Grundüberzeugungen wird ein anderes Ergebnis bewusst und unbewusst einfach nicht zugelassen.

Ein Esoteriker hingegen, der einen solchen Traum hätte, würde sich gleich als Cäsar wiederkennen, es im nächsten Esoterik-Forum allen erzählen und ab sofort Magnetarmbänder als Reinkarnations-Stimulatoren zu 99,90 Euro im Zehner-Sparpack verkaufen.


Psychologie und Esoterik verbinden

Die Wahrheit liegt wie so oft auch bei diesem Beispiel in der Mitte. Einerseits gibt es Reinkarnation und Reinkarnationsträume, kein Zweifel. Selbst Skeptiker müssen bei nur halbwegs vorhandener Objektivität zu diesem Ergebnis kommen. Die Wissenschaft müsste ihre Ängste und intellektuelle Engstirnigkeit ablegen, um dieser Wahrheit ins Auge sehen zu können und mit Esoterik hat das m.E. noch gar nichts zu tun.

Andererseits – und damit kommt fundierte Psychologie ins Spiel – sind solche Wiedergeburtserlebnisse, die durch das Tor der Psyche gehen müssen, stets psychologisch verzerrt und verändert. Die Psyche bzw. Psychologie spielt eine große Rolle bei der Wahrnehmung und Übersetzung solcher Erfahrungen ins Bewusstsein. Nahezu keine Rückführung schildert die damaligen Erlebnisse wahrheitsgetreu. Genauso wenig ist es für die Psyche ein Problem, etwas wie ein früheres Leben erscheinen zu lassen, ohne dass es das tatsächlich ist.

Die vielen Kleopatras und Cäsaren, die es angeblich weltweit schon gibt, lassen sich psychologisch auf verschiedene Weisen sehr gut erklären. Eine dieser Erklärungen der Psychologie ist z.B. die kompensatorische Phantasie. Ein Defizit, Komplex oder Schuldgefühl wird durch die eigens erzeugte Phantasie eines früheren Lebens als bedeutende Persönlichkeit kompensiert.

Eine erlöste, sich gegenseitig befruchtende und ergänzende Verbindung aus Esoterik und Psychologie wäre ideal. Wer verbindet beides? Es sind wohl nur sehr wenige. Die Traumdeutung böte sich dafür jedenfalls an.


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Copyright©2007, M. D., letzte Änderung Dezember 2015

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