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Den Alptraum deuten – Träume der Angst

Traumdeutung, Angst deuten

Bedeutung der Alpträume und Angst im Traum


Alptraum und Angst im Traum – Ursachen


Alpträume und Angst – Lösungen






Alptraum, Alpträume und Träume deuten




 

Bedeutung der Alpträume und Angst im Traum


Alpträume können viele Formen annehmen, gemeinsames Merkmal ist eine ausgeprägte Angst, die zum Aufwachen führt. Die im Traum so stark ängstigenden Elemente sind meistens innere Persönlichkeitsanteile, die dringend der Bewusstmachung bedürfen.

Vor den Ausführungen zur Bedeutung der Alpträume kurz deren Entstehung. Namensgeber für Alpträume sind die sogenannten Alben. Alben waren früher in der Mythologie Kobolde, die für schlechte Träume verantwortlich gemacht wurden. Man stellte sich vor, wie sie auf der Brust des Schlafenden sitzend Angst in deren Träumen erzeugen (vgl. obiges Bild).
Wie so oft versucht(e) der Mensch einen äußeren Schuldigen zu finden und projeziert alles Unliebsame auf geeignete Figuren. Das ist insofern ganz interessant, als Alpträume selten von realen, äußerlichen Gefahren erzählen. Meistens geht die Bedeutung in die Richtung des sogenannten Schattens, der eigene, tief unbewusste Anteile darstellt. Es sind also mehrheitlich eigene, innere Persönlichkeitsanteile, deren Unwesen im Traum einen Alptraum verursachen. Eine wichtige Grundregel zum Deuten der Alpträume, die Ausnahmen kennt.
In diesem Sinne sind bzw. waren Alben also ein typisches Beispiel für den Versuch, etwas Unfassbarem und Angst erzeugenden aus dem Inneren eine wahrnehmbare äußere Gestalt zu geben, um sich damit besser auseinander setzen zu können.

Die Schreibweise Alptraum ist übrigens genauso zulässig wie Albtraum.

Es gibt viele Varianten zum Alptraum. Vermutlich hatten auch Sie schon den einen oder anderen Traum mit übergroßer Angst, denn Alpträume hat im Laufe des Lebens jeder: Fallen im Traum; Flucht durch weglaufen, fliegen (siehe Traumsymbol fliegen) oder aber dabei gelähmt nicht von der Stelle kommen sind typische Beispiele. Alpträume werden nicht selten von riesigen Spinnen und Schlangen bevölkert, sowie von Zombies und Vampire, die einem ans Leder wollen. Wichtige Alpträume können des Weiteren Träume vom drohendem Tod sein, siehe Traumsymbol Tod bzw. Sterben zu diesem Thema. Im Alptraum können Menschenfresser auftauchen, Monstertiere, die riesige Zähne haben (siehe Traumsymbol Zähne, Zahnausfall), Träume von Vergewaltigung u.a.m.

Allen Formen des Alptraums gemeinsam ist als zentrales Element solcher Träume das ausgeprägte Gefühl von Angst und oft auch Ohnmacht. Angst kommt im Traum nicht gerade selten vor, ist sie aber so stark, dass man davon aufwacht, spricht man vom Alptraum. So in etwa lautet die gängigste Definition für Albträume.

Alpträume sind ein ernst zu nehmendes Warnzeichen wenn sie öfters auftreten, insbesondere als mehr oder weniger gleich bleibender Wiederholungstraum. Einen einzelnen Alptraum sollte man zwar in jedem Fall deuten und umsetzen, er ist aber nicht so gefährlich wie der sich wiederholende Alptraum. Wiederholende Alpträume sollten ernsthaft die Hilfe durch einen Therapeuten in Betracht ziehen lassen.

                 
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Alptraum und Angst im Traum – Ursachen


Bei einem Alptraum muss zwischen Auslösern und Ursachen unterschieden werden. Die auftretende massive Angst beruht grundsätzlich auf üblichen innerpsychischen Störungen, die sich aber zugespitzt haben.

Die Ursachen, die von Psychologie und Schlafwissenschaft für Albträume angegeben werden, finde ich wenig überzeugend. Da ist von Medikamenten, Alkohol und Drogen die Rede, von Stress, Genetik und belastenden Erlebnissen. Ich bin mir sehr sicher, dass dies alles nur aktuelle Auslöser sind (ausgenommen die Genetik), aber nicht Ursachen. Wenn normale Träume psychischer Ausdruck von inneren Konflikten, Ängste, verdrängten Emotionen usw. sind, warum soll dann der Alptraum davon abweichend nur Ausdruck von Stress und Tablettenkonsum sein? Die bei einer Wissenschaft wie der Psychologie oder Schlafmedizin eigentlich überstark ausgeprägte rein rationale Logik scheint hier völlig zu fehlen. Dem wissenschaftlichen Laborwissen scheint es in puncto Albtraum des Weiteren auch an echtem Verständnis für Tiefenpsychologie und praktischem Sinn zum Deuten der Alpträume zu fehlen.
Zur unterschiedlichen Herangehensweise an die Traumdeutung von Psychologie und Esoterik lesen Sie Esoterik und Psychologie zur Vertiefung des Themas.

Alpträume deuten ist nicht grundlegend anders als "normales" Träume deuten, warum auch. Der Alptraum beruht auf genau den gleichen Ursachen wie andere Träume, nur dass die Botschaft entsprechend stärker ist. Ein innerer Konflikt drängt mit Macht nach einer Lösung, ein stark verdrängter Persönlichkeitsanteil lässt sich nicht weiter verdrängen und muss angenommen werden, eine Emotion oder Angst will endlich gefühlt werden und duldet keine Verleugnung mehr usw. Jeder Traum klopft mit etwas Unbewusstem an die Tür des Bewusstseins und stellt ein relativ höfliches und aufdringliches Angebot dar. Der Alptraum hingegen schlägt mit der Faust dagegen und kann die Tür notfalls aufbrechen.

Angst ist ein Gefühl, das immer dann auftaucht im Traum, wenn wir etwas Unliebsames nicht wahrnehmen wollen, das Teil von uns ist. Seltener geht es um die Angst vor realen anderen Personen, die im Traum ausgedrückt wird, z.B. wenn ein kleines Kind schlafend sexuell missbraucht wird oder große Angst vor einem Lehrer hat.

                 
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Alpträume und Angst – Lösungen


Alpträume bedürfen der Identifizierung des Angstmachenden und der Kontaktaufnahme damit. Alpträume bergen großes Entwicklungspotential und sollten ggf. im Rahmen einer Psychotherapie behandelt werden.

Es ist grundsätzlich die gleiche Art von psychologisch fundierter Traumdeutung und Traumarbeit gefragt wie beim normalen Traum. Da massive Angst vorliegt und die Angelegenheit durchaus ernst zu nehmen ist, sollte aber Wert darauf gelegt werden, dass wirklich psychologisch kompetent mit dem Alptraum umgegangen wird, ggf. mit Hilfe. Wie schon erwähnt, ist insbesondere der sich wiederholende Alptraum eine Indikation für professionelle Hilfe als Psychotherapie oder zumindest psychologische Beratung professioneller Art. Eine solche psychologische Beratung ist am ehesten bei einem Psychotherapeuten zu finden.

Das Ziel besteht darin, sich dem zu stellen, was die Angst verursacht. Es geht um Wahrnehmung und Kontaktaufnahme. Der Feind muss zum Freund gemacht werden oder zumindest entmachtet werden. Im Rahmen einer guten psychologischen Beratung bzw. Psychotherapie verlaufen Alpträume in ihrer Entwicklung oft so, dass die Flucht- und Angstreaktion im Traum in Aggression und Kampf umschlägt, was einen Fortschritt darstellt. Das Gefühl der Ohnmacht hat sich damit nämlich schon mal erledigt.

Ein Teil der Arbeit beim Alptraum besteht sicherlich darin, den Angstmacher zu identifizieren. Das gehört zur üblichen Traumdeutung, dem Erkennen der Bedeutung. Schon allein dieser Schritt, wenn also erschrocken, überrascht, wütend oder traurig erkannt wird, was/wer genau Angst macht, reduziert die Angst. Die Angst und den Alptraum deuten ist die eine Sache, danach muss die Angst aber auch im realen Leben konfrontiert werden. Die Botschaft der Träume muss schlussendlich immer im Leben eine Umsetzung erfahren. Beim Alptraum ist das unverzichtbar, allein die Bedeutung herauszufinden genügt nicht.

Alpträume eignen sich gut dazu, neben der eigentlichen Traumdeutung auch von anderen Instrumentarien der Traumarbeit Gebrauch zu machen. Das nochmalige Hineinversetzen in den Traum im Wachzustand oder auch eine gesprächstherapeutische Analyse der identifizierten Angst sind z.B. sinnvoll. Diese Techniken können der Traumdeutung im engeren Sinn dienen, also dem Erkennen der Bedeutung, aber ebenso dem angemessenen Umgang mit der bereits festgestellten Bedeutung.

So unangenehm solche Träume sein mögen, so wichtig sind sie dennoch für die eigene Entwicklung. Ein solcher Traum birgt großes Potential und das ist ein weiterer guter Grund, sich intensiv damit zu befassen.



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