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Alpträume deuten und ihre Ursachen erkennen

Traumdeutung, Angst deuten

Was ist ein Alptraum?


Warum hat man Alpträume: Ursachen


Alpträume deuten und andere Lösungen





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Mehr zu meinem obigen Buch, Untertitel "Ein psych.-spiritueller Wegbegleiter vom Sex über Liebe
zur Christusliebe" sowie über sexuellen Missbrauch: Buch Sexualität – sexueller Missbrauch




 

Was ist ein Alptraum?


Ein Alptraum ist ein extremer Angsttraum, der zum Aufwachen führt. Was im Traum so sehr Angst macht, sind in der Regel tief unbewusste eigene Persönlichkeitsanteile, die dringend bewusst werden müssen.

Namensgeber für den Alptraum waren die sogenannten Alben. In verschiedenen Mythologien gibt es Kobolde oder Elfen, die schlechte Träume verursachen und „Alben“ heißen. Man stellte sich vor, wie sie unbemerkt auf der Brust des Schlafenden sitzen und dabei Angst in deren Träumen erzeugen (vgl. obiges Bild). Dass die Rechtschreibreform neben der bekannten Schreibweise „Alptraum“ ebenso „Albtraum“ erlaubt, hat mit eben dieser sprachlichen Herleitung von mythologischen Alben zu tun.


Von Alben zum Alptraum

Sie fragen sich vielleicht, warum ich diesen uninteressanten Märchenkram erzähle, während Sie nach den Ursachen für Ihren quälenden Alptraum suchen. Die Geschichte von den Alben gibt uns allerdings einen Hinweis für den langfristig sinnvollen und entwicklungsorientierten Umgang mit Alpträumen. Wie so oft versucht(e) der Mensch mit den mythologischen Alben einen äußeren Schuldigen zu finden und überträgt alles Unliebsame und Schlechte auf andere Personen. Ob der böse Nachbar, die Regierung oder eben Alben, die einem schlimme Träume antun.

Diese Übertragung auf andere Schuldige ist insofern sehr interessant, als der Alptraum in der Regel gerade nicht von realen, äußeren Gefahren erzählt, ob Personen oder anderes. Die verantwortliche Ursache ist vielmehr der Träumer selbst. Das im Traum so sehr Ängstigende ist meistens der sogenannte „Schatten“, ein Begriff aus der Psychoanalyse nach C.G. Jung. Der Schatten repräsentiert eigene, tief unbewusste Persönlichkeitsanteile. Beim Alpträume deuten kristallisiert sich als wesentliche Ursache fast immer dieser eigene Schatten-Anteil als Verusacher heraus. Eine wichtige Grundregel zum Deuten der Alpträume, die allerdings Ausnahmen kennt.


Extreme Angst und Ohnmacht in vielen Formen

Der Alptraum kann alle möglichen Gestalten annehmen: Fallen und Abstürzen im Traum, Flucht durch Weglaufen, aber wie gelähmt nicht von der Stelle kommen sind typische Beispiele. Wer seine Alpträume deuten will, sieht sich außerdem oft konfrontiert mit riesigen Spinnen im Traum oder furchterregenden Schlangen, siehe Traumdeutung Schlange. Neben diversen netten Tierchen treten alle klassischen Horrorfilm-Gestalten auf, also Kannibalen, Zombies, Werwölfe und Vampire. Auffallend oft besitzen all diese Gestalten eine gefährliche „Ausstattung“, z.B. riesige oder giftige Zähne, Stachel oder Ähnliches.

Eine wichtige eigene Kategorie von Alpträumen bilden Träume vom Tod. Wenn wir im Traum sterben bzw. das Sterben droht, nimmt die Angst vor dem Tod oft extreme Ausmaße an. Last not least handeln Alpdrücke manchmal von Vergewaltigung.

Unabhängig von den vielen möglichen Ursachen und Formen haben alle Alpdrücke ein zentrales gemeinsames Element: eine sehr starke Angst oder Ohnmacht, die zum Aufwachen führt. Insbesondere der sich wiederholende Alptraum ist ein ernstes Warnzeichen. Die Betroffenen sollten ernsthaft die Hilfe durch einen Therapeuten in Betracht ziehen.

                 
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Warum hat man Alpträume: Ursachen


Alpträume haben Auslöser und Ursachen, was klar voneinander abzugrenzen ist. Die Ursachen der massiven Angst im Traum sind übliche psychische Schwierigkeiten, die sich aber zugespitzt haben.

Psychologie und Schlafwissenschaft nennen folgende Ursachen für Alpträume: Medikamente, Alkohol, Drogen, Stress, Genetik und besonders belastende Erlebnisse. Ich sehe darin überwiegend nur Auslöser, aber nicht Ursachen.

Wenn normale Träume psychischer Ausdruck von inneren Konflikten, Ängste, verdrängten Emotionen usw. sind, warum soll dann ein Alptraum davon abweichend nur Ausdruck von Stress und Tablettenkonsum ect. sein? Dem wissenschaftlichen Laborwissen fehlt es offenbar an Verständnis für Tiefenpsychologie und einem praktischem Sinn fürs Alpträume deuten. Andererseits vermengen sich im Traum und der Traumdeutung mehrere unterschiedliche Wissensgebiete, z.B. Esoterik, Psychologie und Neurologie, so dass die bisweilen recht unterschiedlichen Herangehensweisen nicht verwundern dürfen.


Ursache ist immer ein lauter Schrei der Seele

Alpträume deuten ist nicht grundlegend anders als "normales" Träume deuten, warum auch. Massive Angstträume beruhen auf den gleichen Ursachen wie andere schwierige Träume, nur dass die Botschaft deutlich dringender ist. Ein innerer Konflikt drängt mit Macht nach einer Lösung, ein stark verdrängter Persönlichkeitsanteil lässt sich nicht weiter verdrängen und muss angenommen werden, eine Emotion oder Angst will nach vielen Jahren endlich gefühlt werden und duldet keine Verleugnung mehr usw. usw. Jeder Traum klopft mit etwas Unbewusstem an die Tür des Bewusstseins und stellt ein relativ höfliches und aufdringliches Angebot dar. Der Alptraum hingegen schlägt mit der Faust dagegen und kann die Tür notfalls aufbrechen. Die Seele schreit laut auf.

Wie oben angedeutet, tritt die extreme Angst meist in der Begegnung mit einem eigenen Schattenanteil auf, der dringend nach Wahrnehmung und Annahme schreit. Es gibt noch zwei weitere Varianten. Die angstmachenden Elemente im Traum stellen bestrafende und ihre Macht beanspruchende innere Figuren dar. Sie entsprechen dem sog. Über-Ich aus der Psychoanalyse. Ändert z.B. jemand sein Leben und gönnt sich mehr Spaß und Freiheit, dann kann eine nach Moral, Schuld und Bestrafung verlangende Gestalt im Traum auftreten. Sie ist Teil der eigenen Psyche des Betreffenden, genau wie der Schatten, aber sie hat ganz andere Motive und Ziele.


Warnung vor realen Gefahren

Im Hinblick auf echte Ursachen gibt es noch eine dritte Möglichkeit: Der Traum meint die Angst vor einer realen Gefahr bzw. real lebenden Person. So könnte z.B. ein kleines Kind schlafend sexuell missbraucht werden vom Vater oder große Angst vor einem Lehrer oder Pfarrer haben. Dann meint die Alptraum-Gestalt den Vater, Lehrer und Pfarrer.

Die bekannten Alpträume bei Kindern oder Babys sind m.E. nicht häufiger als bei Jugendlichen oder Erwachsenen. Ich denke, Kinder sind nur empfänglicher für negative Einflüsse. Sie erinnern sich außerdem durch ihre größere Offenheit für ihr Seelenleben öfter. Sie müssen als Vater oder Mutter kein Experte der Traumdeutung sein, hören Sie sich einfach aufmerksam den Alptraum an.

                 
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Alpträume deuten und andere Lösungen


Alpträume deuten, d.h. den Angstverursacher im Traum identifizieren und in einem Entwicklungsprozess damit umgehen lernen. Neben dem Deuten gibt es noch andere Methoden.

Grundsätzlich erfordern Alpträume die gleiche Art von psychologisch fundierter Traumdeutung wie andere Träume. Da massive Angstträume eine recht dringende Botschaft mitteilen, empfiehlt sich professionelle Hilfe, v.a. bei Wiederholungsträumen. Das kann eine kurze Psychotherapie oder eine psychologische Beratung sein.

Das Ziel besteht darin, sich im Traum dem zu stellen, was die Angst verursacht und herauszufinden, was es darstellt. Im Falle eines Schattenanteiles muss der Feind zum Freund gemacht werden. Bei einem bestrafenden Über-Ich-Anteil gilt es, diesen zu entmachten. Sollte der Traum eine reale Gefahr im Leben meinen, kann und sollte sofort eine entsprechende konkrete Reaktion im Leben erfolgen.

Eine begrüßenswerte Entwicklung bestünde z.B. darin, dass die bisherige Flucht- und Angstreaktion in Aggression und Kampf umschlägt. Den Alptraum deuten und die Angst identifizieren ist der erste Schritt, danach steht die Umsetzung der Botschaft im realen Leben an. Irgendeine Umsetzung der entschlüsselten Botschaft verlangt eigentlich jeder Traum. Beim Alptraum ist es aber unverzichtbar, allein die Bedeutung herauszufinden genügt nicht.

Alpträume eignen sich gut dazu, neben der eigentlichen Traumdeutung auch von anderen Instrumentarien der Traumarbeit Gebrauch zu machen. Das nochmalige Hineinversetzen in den Traum im Wachzustand, eine geführte Meditation oder psychologische Gespräche bieten effektive Hilfen und Lösungen. Diese Techniken können der Traumdeutung im engeren Sinn dienen, also dem Erkennen der Bedeutung, aber ebenso dem angemessenen Umgang mit der bereits festgestellten Bedeutung.

Die öfters zu lesende Empfehlung, sich über luzide Träume, also bewusste Klarträume, dem Angstmachenden zu stellen und das Geschehen zu steuern, führt selten zum Erfolg. Ähnlich, aber erfolgversprechender sind die erwähnten geführten Meditationen und das Hineinversetzen in den Traum ohne zu schlafen.

So unangenehm sie sein mögen, so wichtig ist das Alpträume deuten und Finden der Ursachen dennoch für die eigene Entwicklung.


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Copyright©2007, M. D., letzte Änderung Dezember 2015

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